
1925
Mangels Rentabilität wird der Tiefbau eingestellt. Letzte Tiefbaugrube war der Südschacht von Prinz Wilhelm. Die Kohleförderung erfolgt nun ausschließlich in Tagebauen. In den sechziger Jahren wird es zu Versuchszwecken noch eine kurze Tiefbauperiode geben.
1933
Beginn der Aufschlussarbeiten für den Tagebau Wulfersdorf. Der erste Schaufelradbagger wird eingesetzt.
1935
Da abzusehen ist, daß Büddenstedt dem Tagebau Treue weichen muss, entsteht weiter östlich die Siedlung Neu-Büddenstedt. Das Kraftwerk Harbke ist als Knotenpunkt in die Elektrizitätswirtschaft eingebunden. Leitungen nach Berlin und Lehrte werden fertiggestellt.
1939
Das Umspannwerk Helmstedt wird gebaut. Die Lehrwerkstatt mit eigener Bergberufsschule entsteht. Damit beginnt zugleich die planmäßige Lehrlingsausbildung.

1940-45
Im Herbst 1940 entsteht das Alversdorfer Hallenschwimmbad. Während des Zweiten Weltkrieges avanciert die BKB zum kriegswichtigen Betrieb mit hoher energiepolitischer Bedeutung.
Zum Kriegsende halten Frauen, Fremdarbeiter und Kriegsgefangene die Produktion aufrecht. Auch bei Fliegeralarm wird in den Brikettfabriken und im Schwelwerk unter Verdunkelung weitergearbeitet. Das Verwaltungsgebäude erhält am 20. Februar 1944 einen Bombentreffer, acht Mitarbeiter kommen dabei ums Leben.
Nach dem Krieg besetzen alliierte Truppen das Unternehmen. Die BKB-Betriebe liegen nun sowohl in der britischen als auch in der sowjetischen Besatzungszone.