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E. ON Energy from Waste
Schmuckgrafik: Rundbogen
07.01.2009 05:08:08 Uhr
Überschrift: Organische Spurenstoffe
Foto: Rauchgasreinigung

Dioxine und Furane

Dioxine und Furane stehen als Sammelbegriff für mehr als 200 Einzelverbindungen, die man vereinfacht als chlorhaltige Kohlenwasserstoff-Verbindungen mit unterschiedlicher Toxizität bezeichnen kann. Sie kommen in der Natur nicht vor, sondern entstehen als unerwünschtes Nebenprodukt bei allen Arten von Verbrennungsprozessen.

 

Der Dioxinausstoß konnte in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gesenkt werden. Dazu beigetragen haben optimierte Betriebsbedingungen und die Entwicklung effektiverer Rauchgasreinigungstechnik verbunden mit höheren Verbrennungstemperaturen. Denn Dioxine und Furane werden bei Temperaturen über 900°C zerstört. Ein vollständiger Ausbrand der Rauchgase leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Minimierung der Dioxin/Furan-Emissionen.

 

Außerdem trägt eine geschickte Führung der Rauchgase erheblich zur Senkung von Emissionen bei. Denn sie müssen möglichst schnell durch das kritische Temperaturintervall von über 900°C hindurch geführt werden, ohne dass die Rauchgase sich dabei abkühlen. Denn dann bestünde die Gefahr der Neubildung.

 

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Verweildauer der Gase für mindestens zwei Sekunden bei 850°C. Die Einhaltung dieses Werts überwachen Thermoelemente am Ende des ersten Zugs. Um die Emission von eventuell neu entstandenen Dioxinen zu verhindern, sind weitere Komponenten der Rauchgasreinigung nachgeschaltet. 

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