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E. ON Energy from Waste
Schmuckgrafik: Rundbogen
11.03.2010 06:40:37 Uhr
Überschrift: CO2-neutrale Energieerzeugung ist Klimaschutz
Foto: Himmel

 

Aufgrund biologischer und chemischer Prozesse des biogenen Anteils von Restabfall auf Deponien entstanden in der Vergangenheit klimaschädliche Emissionen wie Kohlendioxid und Methan. Diese Emissionen haben maßgeblich zur Entstehung des Treibhauseffekts mit beigetragen.

 

 

Im Jahr 1990 sind insgesamt 1,5 Mio. t Methan aus bundesdeutschen Deponien freigesetzt worden. Methan ist 21-mal klimaschädlicher als Kohlendioxid. Durch Verringerung von Deponiekapazitäten und der Nutzung des austretenden Deponiegases sowie die zunehmende Verwertung des Abfalls in Verbrennungsanlagen konnten die Emissionen bereits 2004 auf 0,5 Mio. t gesenkt werden.

 

Einsparung von Primärenergie

 

Die Behandlung des Abfalls in hochwirksamen thermischen Verfahrensprozessen führt durch die Einsparung von Primärenergieträgern (Kohle, Gas, Erdöl) zu einer Verminderung von klimarelevanten Emissionen. Durch die energetische Nutzung des Abfalls wird mittlerweile jährlich eine Menge an fossilen Energieträgern eingespart, wie sie sonst 700.000 Bundesbürger verbrauchen.

 

Ferner besteht ein Teil des Abfalls aus erneuerbarer Energie (Holz, Pappe, Papier). Pflanzen und Bäume haben während ihrer Wachstumsphase bereits CO2 aus der Luft aufgenommen und der Umwelt dadurch entzogen. Bei der Verbrennung wird dieses gespeicherte CO2 wieder abgegeben, verursacht somit keine zusätzlichen CO2-Emissionen - ist also klimaneutral. 

 

Seit 1990 sind die klimaschädlichen Emissionen aus der Abfallwirtschaft um 30 Millionen Tonnen Kohlendioxid zurückgegangen. Das entspricht den Emissionen von 2,5 Millionen Bundesbürgern. Deshalb leistet die Behandlung des Abfalls in hochmodernen thermischen Anlagen mit guter Energienutzung einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz.

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