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E. ON Energy from Waste
Schmuckgrafik: Rundbogen
07.01.2009 05:04:29 Uhr
Überschrift: MBA vergärt die biogenen Anteile des Abfalls

Die mechanisch-biologische Behandlung des Abfalls hat ebenfalls zum Ziel, das Abfallvolumen zu reduzieren. Sie erreicht dieses Ziel aber nur zu 30 Prozent. 

 

Am Anfang der Behandlungskette steht die Abtrennung der sperrigen Grobfraktionen.

 

Dann trennen mehrere unterschiedliche Zerkleinerungsmaschinen und Sieblinien die biologisch behandelbare (organische) und die heizwertreiche (Weiterbehandlung in MVA) Fraktion ab. Daneben werden auch noch enthaltene Metallbeimengungen über einen Magneten abgeschieden. Weitere erfasste Wertstoffe wie Metallteile und Holz werden der Wiederverwertung zugeführt. 

 

Hungrige Bakterien als fleißige Helfer

 

Die organische Fraktion wird nun in einem weiteren Schritt zerkleinert, homogenisiert und wenn nötig befeuchtet. Dies garantiert eine gleichmäßige biologische Umsetzung.

 

Dafür gibt es derzeit zwei Verfahren: Bei der aeroben Verrottung wird Sauerstoff mit eingesetzt. Hier sorgen spezielle Bakterien für einen gleichmäßigen Verrottungsprozess.  Bei der anaeroben Verrottung wird ohne Sauerstoff vergärt. Sie ist verfahrenstechnisch aufwändiger, hat aber den Vorteil, dass das dabei entstehende Biogas energetisch genutzt werden kann.

 

Das aerobe und anaerobe Verfahren unterscheidet sich in der Art der Belüftung, der Umsetztechnik und des verfahrens- und bautechnischen Aufwandes. Das dabei entstehende erdenähnliche Restmaterial wird dann auf Deponien eingebaut.

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