
In einer Verbrennungsanlage wird der Abfall nicht nur behandelt, sondern auch energetisch genutzt. Abfallverbrennung reduziert das Volumen des Abfalls um 90 Prozent! Im Müllbunker werden grobe Fraktionen wie zum Beispiel Sperrmüll zerkleinert.
Um eine gute Verteilung der Fraktionen mit hohen und niedrigen Energiegehalt zu erreichen, wird der Abfall im Bunker gut gemischt. Dies gewährleistet im Kessel gleichmäßige Verbrennungseigenschaften.
Die verbleibenden 10 % der Reststoffe werden verwertet

Über große Greifer wird das Müllgemisch regelmäßig in den Aufgabetrichter verbracht. Der so verbrachte Abfallklumpen rutscht durch sein Eigengewicht auf den Verbrennungsrost. Die Verbrennung erfolgt dann im Kessel ohne den Zusatz von fossilen Energieträgern.
Wenn der Abfall ausgebrannt ist, rutscht die Schlacke am Ende des Verbrennungsrosts in ein Wasserbad. Sie wird nach dem Abkühlen aufbereitet und ist reaktionsneutral. Metalle werden durch einen Metallabscheider herausgefiltert und wieder genutzt.
Abfall hat einen hohen Heizwert. Die bei der Verbrennung frei werdende Energie wird zur Strom- und Fernwärmeerzeugung sowie zur Erzeugung von Prozessdampf genutzt.