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04.02.2012 15:11:30 Uhr
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Überschrift: Presse-Information
Saarbrücken, 18.02.2009

EVS und EEW zufrieden mit Verhandlungsergebnis
Gemeinsame Pressemitteilung des Entsorgungsverbandes Saar (EVS) und der E.ON Energy from Waste AG (EEW)
Abfallheizkraftwerk Neunkirchen: Präzisierung der laufenden Verträge reduziert Kosten erheblich. EVS und EEW zufrieden mit VerhandlungsergebnisDie im Vergleich zur EVS-Abfallverwertungsanlage in Velsen hohen Kosten für das Abfallheizkraftwerk der EON Energy from Waste (EEW) in Neunkirchen sorgten bislang für heftige Kritik am bestehenden Vertragswerk. Das veranlasste die Geschäftsführung des Entsorgungsverbandes Saar, Verhandlungen mit der EEW aufzunehmen mit dem Ziel, im Rahmen einer Nachtragsvereinbarung bessere Konditionen zu erwirken. Der Einsatz hat sich gelohnt, denn heute konnten EVS und EEW eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnen. Sie beinhaltet im Wesentlichen folgende Punkte:Die EEW sichert zu, das einvernehmlich mit dem EVS festgelegte Kostenbudget für die Betriebskosten des AHKW Neunkirchen nicht zu überschreiten. Das entspricht einer Deckelung der Betriebskosten.Die EEW verpflichtet sich, sämtliche nicht durch den EVS genutzten Kapazitäten durch eigene Beschaffung aufzufüllen und dem EVS ein festgelegtes Entgelt pro Tonne Fremdmüll zu zahlen.Ebenfalls positiv wird sich die Neuordnung der Anlagenfinanzierung auswirken: Das bisherige Leasingmodell entfällt. Dafür wird ab 2010 auf eine konventionelle Finanzierung umgestellt. Das ergibt für den EVS Einsparungen von jährlich über fünf Millionen Euro.Die in intensiven Verhandlungsrunden errungenen Ergebnisse ermöglichen es dem EVS, schneller aus der Unterdeckung herauszukommen und schaffen Planungssicherheit für künftige zusätzliche Leistungen.„Insbesondere nach Greifen des mengenanhängigen Gebührensystems im Jahr 2011 und nach Installierung zahlreicher Wertstoffhöfe auf hohem Standard wird es möglich sein, die Müllmengen, die in die thermische Verwertung gehen, drastisch zu verringern“, so EVS-Geschäftsführer Dr. Heribert Gisch. Und sein Amtskollege Karl Heinz Ecker fügt hinzu: „Jede Gewichtstonne Müll, die über konsequente Mülltrennung nicht in der Grauen Tonne landet, reduziert die Kosten des Verbandes. So eingespartes Geld können wir nach Tilgung unserer Schulden in zusätzliche Angebote für die Bürgerinnen und Bürger investieren.“Carsten Stäblein, Vorstandsvorsitzender der EEW, betont: „Wir haben damit gezeigt, dass wir die Sorgen und Wünsche des EVS ernst nehmen. Deshalb haben wir uns auf Grundlage der heute breiter gefächerten Möglichkeiten engagiert, um im Rahmen der vertraglichen Möglichkeiten eine ausgewogene und partnerschaftliche Lösung zu finden.“EVS und EEW sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Verhandlungen: Dem EVS ermöglicht es einen zügigen Abbau der Schulden wie er von der Kommunalaufsicht gefordert wird. Für die EEW steht der Aspekt im Vordergrund, dass die Mengenbeschaffung ausschließlich über den Konzern läuft und sich dadurch auch Chancen abzeichnen.
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