Helmstedt, 19.08.2008
Erstes Müllfeuer in der E.ON-Anlage in PremnitzHeute hat die E.ON Energy from Waste Premnitz GmbH in der neuen Anlage das erste Müllfeuer gezündet und damit die Inbetriebnahme nach 22-monatigem Bau gestartet.
In den letzten Wochen war verstärkt an der Reinigung und dem „Ausblasen“ aller Rohrleitungen und Anlagenteile gearbeitet worden. Nach abschließenden Tests konnte erstmals Abfall auf den Verbrennungsrost aufgebracht, entzündet und verbrannt werden.
Die erzeugte Energie dient zur Versorgung des örtlichen Industrieparks mit Wärme und Strom.
„Wir sind sehr froh das erste Müllfeuer gezündet zu haben“, so Dr. Ralf Borghardt, Geschäftsführer der E.ON Energy from Waste Premnitz GmbH. „Diese Anlage bietet der Region eine sichere Abfallentsorgung. Zudem produzieren wir klimafreundliche Energie und sparen so herkömmliche Energieträger wie Erdgas und Heizöl ein.“
Erzeugung von Strom und Prozessdampf
Die Anlage in Premnitz wird bis zu 110.000 MWh Strom durch die Verbrennung von maximal 150.000 Tonnen Abfall pro Jahr erzeugen. Dabei können auch bis zu 150.000 MWh Wärme abgegeben werden.
Mit dem Bau der Anlage wurden circa 20 neue Arbeitsplätze im Kraftwerk geschaffen.
E.ON Energy from Waste hat 70 Millionen Euro in den Bau der Müllverbrennungsanlage investiert und kann mit der heutigen Inbetriebnahme bereits das zweite Großbauprojekt im Land Brandenburg abschließen. Zuvor war die Anlage in Großräschen Anfang Januar 2008 gestartet worden. Eine weitere Verbrennungsanlage wird zurzeit in Schwedt an der Oder gebaut.
Energie aus Abfall ist Umweltschutz
E.ON Energy from Waste erzeugt umweltfreundlichen Strom, Fernwärme und Prozessdampf durch die Verbrennung von Ersatzbrennstoff und Abfall. Hierfür entwickelt, baut und betreibt E.ON Energy from Waste Verbrennungsanlagen auf hohem technischem und ökologischem Niveau. Bei der Verbrennung entziehen die modernen Anlagen dem Abfall nahezu sämtliche Schadstoffe und leisten somit einen bedeutenden Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Die Erzeugung der Energie ist, auf Grund des hohen biogenen Anteils der Ersatzbrennstoffe, überwiegend CO2-neutral.