Schwedt, 02.06.2008
Grundsteinlegung in Schwedt - E.ON Energy from Waste errichtet auf dem Betriebsgelände der LEIPA eine neue Anlage zur Verbrennung von Ersatzbrennstoffen
Die E.ON Energy from Waste AG hat am heutigen Montag den Grundstein für den Bau einer Ersatzbrennstoffanlage auf dem Betriebsgelände der LEIPA Georg Leinfelder GmbH (LEIPA) in Schwedt gelegt. Im Beisein von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck sowie dem Minister für Wirtschaft, Ulrich Junghanns, dem geschäftsführenden Gesellschafter der LEIPA, Dr. Hubert Schrödinger, und dem Vorstandsvorsitzenden der E.ON Energy from Waste AG, Carsten Stäblein, verfolgten zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diesen symbolischen Meilenstein.„Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit der LEIPA. Die Anlage ist ein Paradebeispiel für maßgeschneiderte, individuelle Lösungen für Industriekunden“, so Stäblein, Vorstandsvorsitzender der E.ON Energy from Waste AG.
Dr. Schrödinger, geschäftsführender Gesellschafter der LEIPA betonte: „Mit dem am Standort erzeugten Strom und Dampf können wir unsere laufenden Energiekosten senken, was uns noch konkurrenzfähiger macht und den Standort sichert. Die aktuelle Entwicklung der steigenden Erdgaspreise betont die strategische Bedeutung dieses Anlagenkonzeptes.“
Energieerzeugung vor Ort
Die LEIPA ist einer der größten deutschen Papierhersteller auf Altpapierbasis. Durch die Zusammenarbeit mit E.ON Energy from Waste soll der Energiebedarf der Produktionsstätte in Schwedt langfristig kostengünstig und umweltverträglich gedeckt werden. Kernstück der neuen Anlage ist der Einsatz eines zirkulierenden Wirbelschichtkessels zur Verbrennung von Ersatzbrennstoffen sowie am Standort anfallenden Reststoffen aus der Papierproduktion.
Über 100.000 MWh Stromerzeugung pro Jahr
Die neue Anlage soll nach Abschluss des Probebetriebs bis Mitte 2010 fertig gestellt und in Betrieb genommen werden.
Der Neubau wird annähernd 110.000 MWh Strom und 600.000 MWh Prozessdampf pro Jahr durch die Verbrennung von Ersatzbrennstoffen erzeugen können. Mit dem Bau der Anlage werden circa 50 neue Arbeitsplätze in der Verbrennung von Ersatzbrennstoffen sowie weitere Arbeitsplätze im Servicebereich geschaffen. Die Kosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf rund 150 Mio. Euro.
Energie aus Abfall ist Umweltschutz
E.ON Energy from Waste erzeugt umweltfreundlichen Strom, Fernwärme und Prozessdampf durch die Verbrennung von Ersatzbrennstoff und Abfall. Hierfür entwickelt, baut und betreibt E.ON Energy from Waste Verbrennungsanlagen auf hohem technischen und ökologischen Niveau. Bei der Verbrennung entziehen die modernen Anlagen dem Rauchgas nahezu sämtliche Schadstoffe und leisten somit einen bedeutenden Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Die Erzeugung der Energie ist, auf Grund des hohen biogenen Anteils der Ersatzbrennstoffe, überwiegend CO2-neutral.
Über E.ON Energy from Waste
Die E.ON Energy from Waste Aktiengesellschaft (EEW) ist ein Unternehmen des E.ON-Konzerns, das sich auf die thermische Behandlung von Abfall und Ersatzbrennstoffen spezialisiert hat. Im Marktsegment Abfallverbrennung ist die E.ON-Tochter in Deutschland Marktführer. In den EEW-Anlagen werden sowohl Haus- und Gewerbeabfälle als auch aufbereitete höherkalorische Abfallfraktionen und Ersatzbrennstoffe für die Produktion von Strom, Fernwärme und Prozessdampf eingesetzt. EEW beschäftigt heute in der Gruppe rund 1000 Mitarbeiter.