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Premnitz, 22.08.2007

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier besichtigt BKB Premnitz


 


Mit einem Umfang von 71 Millionen Euro ist die in Bau befindliche Abfallverbrennungsanlage von BKB Premnitz GmbH die größte private Investition im brandenburgischen Havelland. Dort machte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier im Rahmen seiner Wahlkreisbereisung Station.

 

„Was hier entsteht, ist intelligent und zukunftsorientiert. Es dient dem Industriestandort Premnitz in doppelter Hinsicht: Die Energieversorgung wird langfristig und verlässlich gesichert, und zugleich wird ein wirksamer Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet. Die Erzeugung von Strom und Wärme aus Abfall macht uns alle unabhängiger vom Öl und anderen fossilen Energieträgern. Außerdem können wir so den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid verringern“, betonte Steinmeier.

 

„Insgesamt leisten Abfallverbrennungsanlagen als moderne Kraftwerke einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung in Deutschland. Schon heute beziehen rund drei Millionen Menschen Energie aus Abfall, Tendenz steigend“, unterstrich Carsten Stäblein, Vorstandsvorsitzender der BKB Aktiengesellschaft mit Hauptsitz in Helmstedt. „Dies ist quasi die nutzbringende Nebenwirkung, denn vor allem gelingt durch die Verbrennung eine umweltschonende, abschließende Entsorgung der Abfälle.“

 

Wenn die Anlage in Premnitz mit einer Jahreskapazität von 150.000 Tonnen wie geplant im Herbst 2008 in Betrieb gehe, werde damit auch die Entsorgungssicherheit im Raum Berlin/Brandenburg erhöht, so Stäblein.

 


Über BKB

Die BKB Aktiengesellschaft ist als Unternehmen auf die thermische Behandlung von Abfällen spezialisiert. Im Marktsegment Abfallverbrennung ist die E.ON-Tochter in Deutschland Marktführer.

 

In den BKB-Anlagen werden sowohl Haus- und Gewerbeabfälle als auch aufbereitete höherkalorische Abfallfraktionen und Ersatzbrennstoffe zur Produktion von Strom, Fernwärme und Prozessdampf eingesetzt.

 

BKB beschäftigt derzeit rund 1.200 Mitarbeiter und verfügt direkt sowie über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften über Abfallverbrennungsanlagen mit einer technischen Verbrennungskapazität von rund 2,7 Millionen Tonnen pro Jahr. Weitere Anlagen mit einer Verbrennungskapazität von rund einer Million Tonnen pro Jahr befinden sich im Bau.


 

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