Hannover, 07.06.2007
„Energie aus Abfall schont Klima“
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel besichtigt BKB-Anlage in Hannover-Lahe
Die Abfallverbrennung der BKB vermeidet mehr als die Emission von klimaschädlichem Methan. „Die Strom- und Wärmeerzeugung aus Abfall gewinnt an Bedeutung angesichts der Endlichkeit fossiler Energieträger und der Emissions-Problematik“, betonte Sigmar Gabriel anlässlich seines heutigen Besuchs in Hannover-Lahe.
BKB-Vorstandsvorsitzender Carsten Stäblein wies darauf hin, dass die BKB-Anlagen die strengen Grenzwerte der 17. Bundesimmissionsschutzverordnung für Emissionen von Schwermetallen und anderen Schadstoffen nicht nur einhielten, sondern deutlich unterschritten.
Durch Know how-Transfer und Optimierungen innerhalb des eigenen Anlagenverbunds strebt die BKB zusammen mit den Anlagenherstellern weitere Verbesserungen im Sinne des Umweltschutzes an. „Wir sehen sowohl bei bestehenden als auch neuen Abfallverbrennungsanlagen weiteres Potential für einen nachhaltigen und umweltschonenden Beitrag zur Energiewirtschaft“, so Stäblein.
Die Ablagerung unvorbehandelter Abfälle wird noch in fast allen Ländern praktiziert und gehört weltweit zu den größten Quellen von umweltschädlichen Emissionen. Auch deshalb müsse das „Ziel 2020“ - die vollständige Einstellung der oberirdischen Deponierung von Abfallfraktionen mit restlichen organischen Bestandteilen - weiterverfolgt werden.
Zum zweiten Mal in diesem Jahr besuchte Gabriel eine Anlage der Helmstedter BKB AG. Nach der Thermischen Restabfallvorbehandlungsanlage in Buschhaus am 22. Januar 2007 äußerte er sich heute positiv zur Abfallverbrennungsanlage in Hannover-Lahe. Der Stichtag 1.Juni 2005 mit dem seitdem bestehenden bundesweiten Verbot der Ablagerung unvorbehandelter Siedlungsabfälle sei nicht nur ein historisches Datum für die Abfallwirtschaft in Deutschland, sondern auch für den Klimaschutz.