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Helmstedt, 05.06.2007

 

BKB geht gestärkt in die Zukunft und sieht Wachstumschancen in Europa

 

Die Helmstedter BKB AG ist im Jahr 2006 durch Zukäufe und Neubauten im Bereich der Abfallverbrennung weiter gewachsen. Zudem soll sie durch eine geplante Neuaufstellung in eine gestärkte Zukunft gehen und sieht Wachstumschancen in Europa.

 

„Heute betreibt BKB zwei Geschäftsfelder: Einerseits die Gewinnung und Verstromung von Braunkohle und andererseits die Erzeugung von Strom und Wärme aus Abfall“, erläutert Vorstandsvorsitzender Carsten Stäblein. Die beiden Geschäftsfelder sollen zukünftig in eigenen Strukturen geführt werden. Dies führe innerhalb des Mutterkonzerns E.ON Energie zu einer klareren Struktur und Aufgabenverteilung und bedeute für beide Geschäftsfelder eine Stärkung. Damit einher gehe laut Stäblein auch die Sicherung von Arbeitsplätzen. Die Umsetzung soll Anfang 2008 erfolgen.

 

Heute nehme BKB in Deutschland eine führende Rolle im Bereich der Abfallverbrennung ein. „Insgesamt verfügen wir direkt sowie über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften über Abfallverbrennungsanlagen mit einer technischen Verbrennungskapazität von rund 2,7 Millionen Tonnen im Jahr. Weitere Anlagen mit einer Kapazität von rund einer Million Tonnen pro Jahr befinden sich im Bau“, so Stäblein.

 

Auch ein erster Schritt in das europäische Ausland sei getan: „In wenigen Tagen erwarten wir die ersten Genehmigungen für die Errichtung einer Abfallverbrennungsanlage im niederländischen Delfzijl.“ Dort wolle BKB 130 Millionen Euro investieren. „Insgesamt wollen wir in Europa mit Augenmaß und auf soliden Grundlagen wachsen“, betont Stäblein.

 

„Energiegewinnung mit Hilfe der Abfallverbrennung ist praktizierter Umweltschutz“, unterstreicht BKB-Technikvorstand Dr. Roland Scharf. Dies habe vor wenigen Wochen der UN-Klimarat nicht nur hinsichtlich der CO2-Problematik, sondern insgesamt über sämtliche Emissionen hinweg ausdrücklich bestätigt.

 

Auch spare Energie aus Abfall die endlichen Energieträger wie Kohle oder Öl ein. „Bezogen auf den Anlagenverbund von BKB lautet die Ökobilanz, dass durch den Betrieb unserer Anlagen pro Jahr der Einsatz von über 250 Millionen Litern Heizöl für die Wärme- und von mehr als einer Million Tonnen Braunkohle für die Stromproduktion eingespart werden“, erläutert Scharf.

 

Personaldirektorin Veronika Keller-Lauscher verweist darauf, dass mit der guten Unternehmensentwicklung auch ein höheres Interesse an BKB als Arbeitgeber entstehe. Dies gelte auch im Bereich der Ausbildung, für die BKB 2006 im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering ausgezeichnet worden sei.

 

„Wir nehmen diesen gesellschaftlichen Auftrag sehr ernst und erreichen eine überdurchschnittliche Ausbildungsquote von zehn Prozent. Dabei bilden wir sogar über unseren Eigenbedarf aus und geben den jungen Arbeitskräften zusätzlich die Chance, sich bei BKB ein Jahr lang für den Arbeitsmarkt weiter zu qualifizieren“, betont Keller-Lauscher.

 

Auch im Bereich der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung gehe BKB innovative Wege. „Bereits im Jahr 2006 haben wir uns diesem Feld aktiv gewidmet und konkrete Maßnahmen ergriffen beziehungsweise den Mitarbeitern Angebote im Sinne der Gesunderhaltung gemacht.“ Diese seien so positiv angenommen worden, dass sie weiter ausgebaut werden sollen.

 

Die vollständigen Ausführungen als PDF (PDF, 106 KB).

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