Helmstedt/Kassel, 20.09.2006
Müllheizkraftwerk in Heringen stellt keine Gefährdung für das Werratal darAm gestrigen letzten Tag der Anhörung zum Bau eines Müllheizwerkes in Heringen stellte der Gutachter der Bürgerinitiativen, Dr. Hermann Kruse, unmissverständlich fest, dass von der Anlage keinerlei Gefährdungen für die Menschen in der Region ausgehen, wenn sie die geltenden Grenzwerte einhält. "Dass unsere Anlagen die Grenzwerte nicht nur sicher einhalten", so BKB-Sprecher Andreas Aumüller, "sondern im Betrieb sogar um ein Vielfaches unterschreiten, beweisen wir tagtäglich. Wir wollen in Heringen eine saubere und moderne Anlage und keine "Dreckschleuder" bauen." Den Eindruck, dass die Projektpartner sich leichtfertig und mutwillig über die Sorgen der Anwohner auch in entfernten Kommunen hinwegsetzen wollen, hatten vor allem die Anwälte und Sachbeistände der Projektgegner in dem Anhörungsverfahren immer wieder erwecken wollen. Dazu hatten Sie die Genehmigungsbehörde mit einer Flut von Verfahrens- und Sachanträgen konfrontiert, die nicht selten in den Bereich der Mutmaßungen und Spekulationen gingen. "Die Sorgen und Bedenken der Menschen im Werratal nehmen wir sehr ernst", erklärt K+S-Sprecher Ulrich Göbel. Wir sind seit mehr als 100 Jahren in der Region verwurzelt und den Menschen hier in vielfältiger Weise verbunden. Auch uns liegt ein lebenswertes Werratal am Herzen. Dazu gehört aber auch ein solches Projekt, mit dem wir den Wirtschaftsstandort stärken, um den Menschen weiterhin Existenzperspektiven zu bieten." In dem laufenden Planfeststellungsverfahren wird es nun darum gehen, dass die vorgebrachten Anträge und Bedenken objektiv auf ihre Auswirkungen auf das Projekt geprüft werden. Die Projektpartner gehen fest davon aus, dass der vorgelegte Antrag genehmigt wird. Dann kann das Müllheizwerk, von dem keine nennenswerten Beeinträchtigungen für Menschen und Umwelt ausgehen, wie geplant gebaut werden.
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