Helmstedt, 16.12.2005
Feierliche Inbetriebnahme der 3. Linie der TRV Buschhaus
Mit einem Festakt wurde am 16. Dezember die dritte Verbrennungslinie der Abfallverbrennungsanlage TRV Buschhaus feierlich in Betrieb genommen. Hans-Heinrich Sander, niedersächsischer Umweltminister, würdigte als Festredner die Investitionen von BKB als wichtigen Beitrag zur Entlastung der Umwelt.
Ohne die Entwicklungsarbeit in die Optimierung der Technik von Unternehmen wie BKB wären staatliche Vorgaben wie die 17. Bundesimmissionsschutz-Verordnung weitgehend wirkungslos geblieben, so der Minister. Mit Blick auf den Abfallmarkt betonte Sander: Die Verbrennungskapazitäten der BKB-Anlagen sind ein bedeutsamer Bestandteil für die Gewährleistung der Entsorgungssicherheit kommunaler Abfälle in Niedersachsen.
Glückwünsche äußerten in ihren Grußworten auch der BKB-Aufsichtsratsvorsitzende und Mitglied der Geschäftsführung von E.ON Kraftwerke Carsten Stäblein und Landrat Gerhard Kilian.
Störungsfrei hatte der neue Anlagenteil zuvor die Phase des Probebetriebs erfolgreich abgeschlossen. In einem Zeitraum von vier Wochen wurden dabei alle relevanten Anlagenteile auf Herz und Nieren geprüft. Die neue Verbrennungslinie hat seit der Übernahme die Emissionsgrenzwerte eingehalten und alle betrieblichen Erfordernisse erfüllt, zog Kraftwerksleiter Helmut Wensing ein positives Fazit.
Derzeit erfolgen noch weitere Optimierungen hinsichtlich Feuerungsleistung und Mülldurchsatz. In punkto Leistung wurde die neue Verbrennungslinie bereits voll in den Anlagenbetrieb integriert.
Mit der dritten Linie verfügt die TRV Buschhaus nun über eine technische Gesamtkapazität von 525.000 Tonnen Abfall pro Jahr.
Daten 3. Linie TRV Buschhaus