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Helmstedt, 03.02.2006

Auszeichnung für die BKB-Ausbildung durch Bundesarbeitsminister Franz Müntefering


Am 3. Februar zeichnete Bundesarbeitsminister Franz Müntefering in Berlin die BKB Aktiengesellschaft für ihr Engagement in der Ausbildung junger Menschen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Helmstedt zählt zu den Gewinnern des bundesweiten Wettbewerbs Beschäftigung gestalten Unternehmen zeigen Verantwortung. Hierbei gelangte BKB von insgesamt 161 Bewerbern aus nahezu allen Branchen in der Kategorie Perspektiven für Jugendliche auf den 3. Platz.

Müntefering bezeichnete das Wirken des Helmstedter Unternehmens und der anderen Unternehmen in der Ausbildung als vorbildlich. Die Konzepte und Projekte mit denen die 14 nominierten Unternehmen für Ausbildung und Arbeitsplätze in ihrer Region sorgen, sind beeindruckend. Davon brauchen wir mehr. Sie zeigen, Wachstum hat Chancen, Mut zahlt sich aus BKB verantwortet innerhalb des E.ON-Konzerns das Geschäftsfeld Abfallverbrennung.

Als nachahmenswert würdigte die Jury die Gründung eines regionalen Ausbildungsverbunds seitens BKB. Wir haben unsere gesellschaftliche Verantwortung für die Region früh erkannt und rechtzeitig in eine Verbundausbildung investiert, so Veronika Keller-Lauscher, Arbeitsdirektorin der BKB Aktiengesellschaft.

 

Dabei kommen das Unternehmen und seine elf Verbundpartner ohne öffentliche Zuschüsse aus. Der Ausbildungsverbund garantiert die berufliche Vielfalt in der Region. Die Auszubildenden der einzelnen Unternehmen erhalten eine einzigartige Lernerfahrung, ihre Flexibilität wird für den künftigen Beruf gefordert. Sie lernen unterschiedliche Unternehmenskulturen vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum Großunternehmen kennen.

Vor diesem Hintergrund lobte die Jury, dass das Traditionsunternehmen gerade in den letzten Jahren einen Wandel vom Stromerzeuger aus Braunkohle zum Stromerzeuger aus Restabfall vollziehe. Auch in Zeiten des Wandels hat unsere Ausbildung im Unternehmen immer einen hohen Stellenwert erfahren, so Keller-Lauscher weiter. BKB hat darüber hinaus den Ausbildungsstandard kontinuierlich verbessern können. Das Unternehmen bildet weit über den eigenen Bedarf aus. Mit mehr als 80 Auszubildenden im Durchschnitt erreicht BKB eine Ausbildungsquote mehr als zehn Prozent und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt der deutschen Industrie.

 

Das Unternehmen hat innovative Möglichkeiten der Kooperation gesucht und mit Blick auf das neue Geschäftsfeld Abfallverbrennung den Ausbildungsberuf Mechatroniker gefördert. Die Kooperation mit einem weiteren Unternehmen innerhalb des E.ON-Konzerns, der E.ON Avacon, ermöglicht in großer Bandbreite den Erhalt wichtiger regionaler Ausbildungsberufe aus der Metall- und Elektrotechnik.

 

BKB begreift die Ausbildung junger Menschen als Investition in zukünftiges Wissen. Schon im Jahr 2002 wurde das Unternehmen von der Niedersächsischen Landesregierung mit der Goldenen Treppe in der Kategorie Betriebliche Aktivitäten und Arbeitnehmeraktivitäten für außergewöhnliche Initiativen und besonderes Engagement für Ausbildung ausgezeichnet.

 

Foto (Oliver Bauer):

 

Bei der Preisverleihung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales kamen BKB-Vorstandsmitglied Veronika Keller-Lauscher und Bundesarbeitsminister Franz Müntefering ins Gespäch.  

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